Katharina Höftberger (2021)

 

Managing Change in Heritage Cities. Evolving Understanding of the Historic Urban Landscape in Khiva, Uzbekistan.

     
Abstract
 
Städte sind in stetigem Wandel, geprägt durch globale Einflüsse, lokale Entwicklungen und die alltäglichen Aktivitäten ihrer Bewohner*innen. Gleichzeitig haben viele Städte historische Zentren, die als erhaltenswert erachtet werden und in denen Veränderungen umstritten sind. Die Konflikte zwischen Entwicklung und Erhaltung in Kulturerbestädten haben sich in den letzten Jahrzehnten unter anderem aufgrund des zunehmenden Drucks durch Urbanisierung und Kulturtourismus verschärft. Die UNESCO hat die dynamische Lebendigkeit von Kulturerbestädten und die damit verbundene Notwendigkeit, spezielle Ansätze für ihren Schutz zu entwickeln, erkannt. Diese Arbeit konzentriert sich auf die Empfehlung über historische Stadtlandschaften, die 2011 von der Generalkonferenz beschlossen wurde. Sie untersucht den Ansatz zur Erhaltung des Kulturerbes und zur Stadtentwicklung, der in dieser UNESCO-Politik verankert ist, sowie ihre Umsetzung in der Weltkulturerbestadt Khiva in Usbekistan. Khiva dient als Fallstudie, um die Konfliktlinien zwischen Erhaltung und Entwicklung nachzuvollziehen und die Auswirkungen der Anwendung erster Schritte und Werkzeuge des Ansatzes der historischen Stadtlandschaft zu diskutieren.
     
Eingereicht   an der Fakultät für Architektur und Raumplanung
Betreuung   Dr. phil. DI (FH) Sabine Knierbein