Lehre

Im Sommersemester 2017 bietet SKuOR folgende Kurse an:

Didaktische Prinzipien

Das Team am Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space baut auf einer etwa 10jährigen institutionellen Erfahrung in der detaillierten Konzeption, Koordination und Realisierung internationaler Lehrveranstaltungen in den Studienprogrammen Architektur, Raumplanung und Urbanistik auf allen Bildungsstufen (Bachelor, Master und PhD) und in theoretischen wie praktischen Formaten auf. Mögliche Arbeitssprachen sind Englisch, Deutsch und Spanisch. Unsere Lehrveranstaltungen zeichnen sich durch

  • interdisziplinäre Verknüpfungen (Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Disziplinen und Departments, Fakultäten, Universitäten),
  • transdisziplinäre Zugänge (Zusammenarbeit vor Ort mit lokalen NGOs, Zivilgesellschaft, mit Stadtverwaltungen, Stadtteilbüros und Wirtschaftsakteuren),
  • und kulturübergreifenden Charakter (Arbeit mit internationalen Studierenden verschiedener Nationalitäten, Kulturen, Religionen; Arbeit mit Flüchtlingen) aus.

Im Fokus der bisherigen Lehraktivitäten standen zentrale Orte und formelle Planungs- und Beteiligungsprozesse (z. B. Inklusionscheck der Widmungskategorien der Bebauungsplanung) gleichwie Prozesse informeller Planung und periphere Lagen (z. B. aktivistische Praktiken städtischer Minderheiten im öffentlichen Raum).

Didaktische Aspekte unseres Wirkens sind interessengeleitetes Lernen, ergebnisoffene Projektarbeit zu konkreten Orten und Prozessen, gestützt durch klare methodische und theoretische Orientierungen. Mitarbeiter lehren in Eigenregie (Vorlesungen, Fachvorträge, populärwissenschaftliche Formate, Keynotes, Seminar) und in Form von “Akademischen Teams (Co-Teaching)”, ein Format, dass wir gemeinsam mit verschiedenen Kollegen in Wien systematisch mit internationalem Charakter entwickelt haben. Social Media (Facebook, Twitter, etc.) wie auch andere Open-Source basierte Herangehensweisen unterstützen die Lehre wie auch die Bereitstellung von Lehrmaterialien in gedruckter und digitaler Form (Reader, textliche Zusammenfassungen von Vorträgen und Vorlesungen, Präsentationen, Dokumentationen). In der Konklusion des 2015 erschienen Buchs “Public Space and Relational Perspectives”(C. Tornaghi und S. Knierbein) haben die Herausgeberinnen acht innovative didaktische Herausforderungen für eine veränderte Herangehensweise an eine interessenbasierte und zeitgenössische Form der Prozess- und Projektgestaltung für die universitäre Lehre in Architektur und Stadtplanung in einer sich rasant verändernden globalen Bildungslandschaft vorgestellt. Unsere Faszination an der Vielseitigkeit, Komplexität und Tiefe der unterschiedlichen Zugänge zur Stadtplanung drückt sich auch in unseren Lehrveranstaltungen mit interessierten Studierenden aus. Diese evaluieren meine Lehrveranstaltungen häufig als sehr gut.

Diplom-, Master- und Doktoratsarbeiten mit thematischem Bezug zur lokalen, städtischen und internationalen Stadtentwicklung und Planungstheorie werden kontinuierlich durch Assoc. Prof. Dr. Sabine Knierbein betreut, in der Spannbreite zwischen empirischer Stadtforschung, explorativer Stadtplanung, experimenteller Stadtgestaltung und forschungsgeleitetem Städtebau. Eine eigene Nachwuchsforscherinnen-Gruppe ist derzeit im Aufbau. Am Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space betreute Absolventinnen wurden mit dem “ArchDiploma Preis 2011/2 in der Kategorie ‘Beste Theoretische Arbeit’” an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien sowie mit dem “Social Innovation Award Wien 2012” ausgezeichnet. Zwei betreute Masterarbeiten wurden publiziert (Arbeiten von Bronner/Reikersdorfer und Suitner).