Xenia Kopf

 

Die Stadt als performativer Raum.

Kulturelle Praxen in urbanen Transformationsräumen

     
Kurzbeschreibung
 

Das Forschungsprojekt dreht sich um die Bedeutung kultureller Praxis in Stadtentwicklungsprozessen im Hinblick auf ihre raumkonstituierenden Qualitäten und ihre politische Einbettung. Ich gehe dabei von einem relationalen Raumbegriff aus und schlage eine Erweiterung des Konzeptes in Richtung eines performativen Raums vor.

Anhand einer qualitativen Einzelfallstudie zur Arena Wien 1976 sowie, ergänzend dazu, einer Reihe von gegenwärtigen Bezugsfällen werden Orte, Akteur_innen sowie künstlerische und alltagskulturelle Praxisformen aufgefächert. Mittels eines interpretativen Zugangs sollen deren wechselseitige Zusammenhänge, Wirkmächtigkeiten und (De-)Konstruktionsleistungen untersucht werden. Besonderes Augenmerk wird auf Konflikte, Machtstrukturen und Hierarchien gelegt. Zur Anwendung kommen dabei u.a. Methoden aus Oral History, Stadtethnographie und Grounded Theory.

Ziel der Arbeit ist die Entwicklung einer kulturwissenschaftlich fundierten, multidimensionalen Perspektive auf das Phänomen ‚Stadt‘, die abseits gängiger planungs- oder sozialwissenschaftlicher Konzepte die kulturelle Dimension des Gegenstandsbereiches adäquat integriert.

Erstbetreuung   Univ.Prof. Dr. Elisabeth Klaus, FB Kommunikationswissenschaft, Universität Salzburg
Zweitbetreuung   Prof. Dr. phil. DI (FH) Sabine Knierbein (TU Wien, Austria)