Ulrike Bronner + Clarissa Reikersdorfer (2011)

 

Urban Nomads.

Building Shanghai: Migrant Workers and the Construction Process

     
Hintergrund
  In dieser Diplomarbeit betrachten wir die ineinander verwobenen Phänomene von ausländischen Fachkräften und Wanderarbeitern in Shanghai, die in den Bauprozessen dieser sich rasant entwickelnden Weltstadt eine entscheidende Rolle spielen.
Abstract
  In zwei parallel beobachteten Fallstudien zeigen wir auf, dass beide Gruppen in „Kokon-Welten“ leben, wenn auch auf unterschiedliche Weise und veranschaulichen, dass ländliche sowie auch globale Arbeitsmigranten in einem permanent temporären Zustand leben. Wir beziehen uns unter anderem auf Lefebvre (1974) und behaupten, dass diese „Urbanen Nomaden“ ein temporäres „Recht auf Stadt“ haben.

Aus den erkannten Ungleichheiten und unzureichenden Arbeits-und Lebensbedingungen für ländliche Wanderarbeiter in der Bauindustrie in Shanghai leiten wir das Konzept „Fair Building“ ab, das eine sozial bewusste Architektur mit der Verpflichtung zur Berücksichtigung der Bedürfnisse der Wanderarbeiter und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen fordert. Schließlich präsentieren wir unser Konzept „Lüxing Laoshi“, welches einen konkreten Beitrag für mehr soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit auf Shanghais Großbaustellen darstellt.

Eingereicht   an der Fakultät für Architektur und Raumplanung am 27.11.2011
Betreuung   DI (FH) Dr. phil. Sabine Knierbein
Auszeichnungen  

Social Impact Award 2011 (Link)

Archdiploma 2013 (Link)

 

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