Johannes Suitner (2009)

 

local.art – global.image

Zur Rolle der Planung zwischen lokalen, kunstbasierten Aufwertungsprozessen und globaler Stadtimageproduktion

     
Hintergrund   Die Diplomarbeit behandelt im Kontext von Stadtimages die Frage nach dem Einfluss der Kunst auf deren Ausprägung. Dabei wird an Wiener Beispielen insbesondere die Wirkung kunstbasierter Quartiersimageaufwertungen auf das Stadtimage untersucht.
Abstract   Die Diplomarbeit zeigt die Zusammenhänge zwischen kunstbasierten Prozessen auf stadtlokaler Ebene und der Stadtimageplanung auf. Dabei wird der maßgebliche Einfluss des gesellschaftlichen Wandels auf die Entwicklung von Städten und somit die Stadtplanung verdeutlicht und es wird klar, warum lokale Prozesse zu einem in vielfacher Hinsicht bestimmenden Faktor städtischer Entwicklung werden. Ebenso wird die globale Wettbewerbssituation thematisiert, aufgrund derer Städte nach unverwechselbaren Profilen streben. In diesem Kontext wird auf die besondere Rolle der Kunst hingewiesen, deren distinktive Kraft sie auf gesamtstädtischer und speziell lokaler Ebene zum Imagegenerator macht.
    Anhand einer Untersuchung der Wiener Stadtimageplanung und vier lokaler, kunstbasierter Aufwertungsprozesse (unter Anderem SOHO IN OTTAKRING und Museumsquartier Wien) zeigt die Arbeit den Zusammenhang und das Zusammenspiel symbolischer Aufwertungen durch Kunst auf den verschiedenen städtischen Ebenen. Dies gibt letztlich Aufschluss über die Bedeutung kunstbasierter Quartiersaufwertungen für die globale Stadtimagekonstruktion und die Rolle der Raumplanung in diesem Feld.
Eingereicht   an der Fakultät für Architektur und Raumplanung am 10.12.2009
Betreuung   Dr. phil. DI (FH) Sabine Knierbein
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