Arbeitskreis TU Wien

Der Interne Arbeitskreis des Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space (SKuOR) verständigt sich kontinuierlich über zentrale Frage- und Themenstellungen der Stiftungsprofessur. Folgende Kolleginnen und Kollegen sind involviert (Stand Juni 2015):

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„Im Kontext eines sich wandelnden Planungsverständnisses wird auch der Umgang mit den öffentlichen Räumen zu einer besonderen Herausforderung. In ihrer Funktion und Bedeutung als Orte für Verkehr und Aufenthalt, für Kommunikation und Distanz, für Repräsentation und Kinderspiel, für Verkauf und Demonstration, für Gemeinsamkeit und Individualität steht die Entwicklung der öffentlichen Räume stets im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Ansprüchen und ökonomischen Interessen, zwischen den Anforderungen an Gestaltqualität, Funktion und Gebrauch. …“ Mehr lesen.
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Öffentlicher Raum ist, wo sich öffentliches Leben entfaltet. Hier konzentriert sich die Vielschichtigkeit gesellschaftlichen Wandels auf engstem Territorium, hier überlagern und durchdringen sich gelebte, wahrgenommene und konzipierte Räume abstrakt wie konkret, zeitgleich und mit unterschiedlichen Rhythmen und Intensitäten. …“ Mehr lesen.
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Für die Studienrichtung Raumplanung und Raumordnung stellen die Lehr- und Forschungsbeiträge zur Stadtkultur und zum öffentlichen Raum wichtige Ergänzungen und Vertiefungen des aktuellen Lehrangebotes dar, zumal stadtkulturelle Aufgaben und die vielfältigen Aspekte öffentlicher Räume zu zentralen planerischen Aufgaben geworden sind. …“ Mehr lesen.
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Architektur und Stadt sind heute untrennbare Begriffe. Nachdenken über Architektur setzt Nachdenken über die Stadt voraus, und vice versa. Womit sich aber auch die Bedeutung dieser beiden Begriffe verändert und damit das professionelle Selbstverständnis der beteiligten Akteure. …“ Mehr lesen.
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Aus `anthropologischer´ Perspektive sehe ich die Stadt als materielle Manifestation kollektiver Identität. …“ Mehr lesen.
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„Für die Attraktivität der europäischen Stadt nimmt der öffentliche Raum einen zentralen Stellenwert ein. …“ Mehr lesen.
 
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Die Stiftungs-Gastprofessur ist für mich eine große Herausforderung, über interdisziplinäre Lehrmethoden nachzudenken.Inhaltlich wird ein zentrales Thema der Stadtentwicklung aufgegriffen, zu der die Sozialwissenschaften viel beitragen können. …“ Mehr lesen.

Wo das Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space Breiten- und Tiefenwissen über die gesellschaftliche Komplexität gebauter, gestalteter und geplanter Stadträume in postdisziplinärer Manier generiert und vermittelt, punkten die Fachbereiche mit ihrem jeweiligen disziplinären Wissen, das auf den spezifischen Denkmustern der unterschiedlichen Disziplinen in Lehre und Forschung basiert. Das jeweilige Team des Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space erhält im Rahmen projektbasierter Arbeitszusammenhänge von den Fachbereichen und (Studien)Dekanen inhaltliche Inputs, die sich aus den speziellen Wissensbeständen der jeweiligen Disziplin in ihrer Detailtiefe entwickeln.

Ferner ist es Ziel des Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space, Interessierte der verschiedenen Fachbereiche innerhalb der Fakultät in Disziplinen übergreifender Manier hinsichtlich der Themen Stadtkultur und öffentlicher Raum zusammen zu führen und zu übergreifenden Projekten in Forschung und Lehre anzustiften.  Nach dem Prinzip fordern und fördern bieten wir inhaltliche Auseinandersetzung an und arbeiten vice versa mit dem fachlichen Feedback aus den Fachbereichen im Bezug auf unsere Herangehensweisen. Die dem Arbeitskreis angehörigen Kollegen und Kolleginnen kooperieren wahlweise mit den Akademischen Teams des Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space im Bereich von Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlveranstaltungen und tragen zum fakultätsweiten Austausch über die urbanistischen Handlungsfelder Stadtkultur und öffentlicher Raum bei. Hinsichtlich der Forschung loten Sie in ihren Institutionen aus, wie das Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space als Handlungssphäre dienen kann,  die Forschungsinteressen einzelner MitarbeiterInnen, Studierender und KollegInnen in den behandelten Themengebieten stärker zu bündeln, oder unterschiedliche Haltungen miteinander zu konfrontieren und Fachpositionierungen zu diskutieren. Auch geht es darum, gemeinsame Allianzen in der Forschungsanbahnung zu schmieden, und damit das Department, die Fakultät und die TU Wien in diesem relevanten postdisziplinären Forschungsfeld von aktueller gesellschaftlicher Relevanz für zukünftigen technischen Fortschritt im Bereich der sozialen Innovationen zu positionieren.

 

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