Struktur

Personalia

Das Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space (SKuOR) etabliert sich seit 2008 als horizontale Institution an der Fakultät für Architektur und Raumplanung der Technischen Universität Wien (Organigramm). Ein permanentes Team am Department für Raumplanung der Fakultät für Architektur und Raumplanung arbeitet in Kooperation mit den jeweiligen StiftungsprofessorInnenteams auf internationaler Ebene. Arbeitssprache ist Englisch, teilweise auch Deutsch oder Spanisch. Um die länder- und kulturübergreifenden Sichtweisen auf Stadtentwicklung rückzubinden an ein Erkunden der lokalen Eigenarten von Stadt und von kulturellen, sozialen und professionellen Praktiken bildet das Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space semesterweise Handlungsallianzen mit lokalen Lehrbeauftragten.

Ferner unterstützen zwei Fachgruppen die Entwicklung der Forschungs- und Lehraktivitäten des Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space empfehlend: Ein internationales Beratungsgremium konstituiert sich seit 2010 als Internationaler Beirat. Diesem gehören die ehemaligen Stiftungsprofessorenteams an. Innerhalb der Fakultät für Architektur und Raumplanung macht sich der Arbeitskreis der TU Wien für die perspektivische Einbettung der horizontalen Institution in die historisch gewachsenen Strukturen der Universität stark.

Permanentes Team

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Die Leitung des Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space (SKuOR) obliegt Assoc. Prof. Dr. Sabine Knierbein. Seit Dezember 2008 ist die europäische Stadtforscherin mit der inhaltlichen Entwicklung in Forschung und Lehre, der akademischen Netzwerkbildung auf internationaler Ebene sowie mit dem strukturellen Aufbau und Management der horizontalen Institution betraut. Innerhalb der Fakultät für Architektur und Raumplanung wird sie durch Dekan Prof. DI Rudolf Scheuvens unterstützt. Das internationale Team ist seit Oktober 2015 um die PräDoc Universitätsassistentin Elina Kränzle, MSc gewachsen, die ihr Dissertationsvorhaben am Arbeitsbereich vorantreibt. Seit September 2014 bringt Studienassistentin Angelika Gabauer, BA ihre Perspektiven als Politikwissenschafterin und Studentin der Raumplanung in die Arbeit des Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space ein. Während ihrer derzeitigen Bildungskarenz wird sie von Katharina Höftberger, BA BSc vertreten. Als Tutor wirkt Dominik Linder, BSc. Doris Mayer, institutionell dem Fachbereich Örtliche Raumplanung zugehörig, verstärkt das Team durch ihre Expertise in der Buchhaltung. Semesterweise wird das Team durch externe Lehrbeauftragte mit lokaler Sach- und Menschenkenntnis in Wien und anderen Städten verstärkt.

Das permanente Team des Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space in Wien garantiert die wissenschaftliche Kontinuität bei jährlich wechselnden Gastprofessorenteams, arbeitet Forschungsanträge mit weiteren ProjektpartnerInnen aus, offeriert urbanistische Begutachtungen, Kommentare und Review-Tätigkeiten, hält Rücksprache mit den Studiendekanen hinsichtlich der Einbettung der neuen Lehrinhalte in die Curricula der Raumplanung und Architektur. Es stellt die kommunikative Schnittstelle zwischen den beteiligten AkteurInnen am Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space und weiteren Institutionen in Wien dar. Auf europäischer sowie internationaler Ebene trägt das permanente Team des Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space Sorge für das Entstehen zukünftiger und das Verfestigen bereits bestehender akademischer Netzwerke. Mehr lesen.

Stiftungsgastprofessur

Die aus Stiftungsmitteln der Stadt Wien geförderte Stiftungsgastprofessur liegt eingebettet in das Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space. Zwischen dem 1. März und dem 28. Februar des Folgejahres treffen in Wien jedes Jahr sachkundige Forschende und Lehrende aufeinander, die sich dazu verpflichtet haben, ein gemeinsames Lehr- und Forschungsprogramm über zwei Semester hinweg zu entwickeln. Den Studierenden sollen hierdurch Möglichkeiten eingeräumt werden, in experimentellen Formaten an konkreten Gegenständen die Komplexität stadtentwicklungsrelevanter Problematiken zu bearbeiten. Die Intendanz einer Sommerakademie kann ebenso auf der Agenda des Gastprofessorenteams stehen wie die Realisierung einer internationalen Konferenz oder die Durchführung eines intensiven Research & Design Workshops in Wien. Zusätzlich realisieren die GastprofessorInnen gemeinsam mit der Leitung des Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space Runde Tische oder Conference Sessions während internationaler Fachtagungen. Mehr lesen. Akademisches Produkt eines jeden GastprofessorInnenjahres ist eine gemeinsame Publikation.

Lokale Lehrbeauftragte

Entsprechend der Semesterthemen in Lehre und der wachsenden Forschungsagenda des Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space werden lokale Wissensallianzen zunehmend wichtiger. Der Fokus an der Schnittstelle zwischen Know Why und Know How macht den Bezug zur praktischen Arbeit in den Städten unersetzlich. In Wien und anderen Städten existiert neben dem theoretischen Erkenntnisfortschritt in den wissenschaftlichen Institutionen ebenfalls innovatorisches Wissen in der Praxis. Wir arbeiten daher semesterweise mit lokalen Lehrbeauftragten anhand spezifischer Projekte zusammen, die ihre speziellen Sichtweisen und Arbeitserfahrungen in Prozessen der konkreten Produktion öffentlicher Räume gewinnen. Ihnen sind die Neugier für die Stadt und der Blick für neue Handlungssphären traditioneller Professionen ebenso wichtig, wie die Verknüpfung von neuen Technologien, sozialer Innovation und fachpolitischer Positionierung in Architektur und Raumplanung.

Internationaler Beirat

Seit 2010 konstituiert sich der Internationale Beirat des Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space. Die Technische Universität Wien lädt die ehemaligen Gastprofessorinnen und Gastprofessoren jährlich ein, ihre Erfahrungen der gemeinsamen Arbeit am Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space und ihre fachlichen Perspektiven weiterhin im Dialog in die Entwicklung des Arbeitsbereiches einzubringen. Sie wirken empfehlend bei der Ausarbeitung neuer Agenden, nehmen nach Möglichkeit an allfälligen besonderen akademischen Events teil und haben die Möglichkeit, begründete Vorschläge für die Besetzung der Stiftungsgastprofessur einzureichen. Als BeobachterInnen und UnterstützerInnen sind sie ebenfalls AnsprechpartnerInnen mit externem Blick auf Innovationen im Bereich internationaler Forschungsagenden und Lehrpläne. Durch ihre eigenen lokalen Perspektiven aus Australien, Belgien, Deutschland, England, Griechenland, Iran, Italien, Kanada, Niederlande, Österreich, Taiwan und USA wird der Betrachtungsradius auf die Problemlagen in Wien geschärft und bereichert.

Interner Arbeitskreis TU Wien

Auf Basis freiwilliger Teilnahme beraten Kolleginnen und Kollegen die Leitung des Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space kontinuierlich und geben Empfehlungen für die Besetzung der Gastprofessur im Zuge der jährlichen Interessenbekundungs- und Bestellungsverfahren ab. Der Arbeitskreis kommt viertel- bis halbjährlich zu Sitzungen unter der Leitung des Dekans der Fakultät zusammen. Neben dem Dekan gehören dem Arbeitskreis Studiendekane aus Raumplanung und Architektur, die Leitung des Arbeitsbereiches, Professoren und Professorinnen folgender Fachbereiche sowie Kolleginnen und Kollegen von der Planungsdirektion der Stadt Wien an. Mehr lesen.

 

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