Phase II: 2012 – 2014

Phase II – Stadtkultur, öffentlicher Raum und Stadtentwicklung (2012 – 2014)

2014  Stadtkultur, öffentlicher Raum und Lebensweisen – Alltag und Erkenntnis

Die soziale Produktion des gelebten Raumes spannt den Bogen zwischen bedeutsamer Alltagserfahrung und wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie überbrückt und verknüpft die weiteren  Themen des zweiten Förderzyklus – den materiellen Fokus auf Ressourcen und den mentalen Fokus auf Wissen in der Raumproduktion. Jede (technische, ästhetische) Innovation, jeder (akademische) Erkenntnisfortschritt passiert in einem sozialen Umfeld, kann also nicht losgelöst von den sozialen Gegebenheiten einer jeweiligen (Stadt)Gesellschaft verstanden werden. Gleichermaßen stellen öffentliche Räume das unausweichliche Scharnier der Erforschung der Städte in den Spannungsfeldern zwischen Emotionalität, Erfahrungen und Affekt, sowie zwischen den Grenzen der Rationalität, der symbolischen Produktion von bedeutungsschwangeren Orten und der Akkumulation von kulturellem Kapital dar. Mehr lesen.

2013 Stadtkultur, öffentlicher Raum und Wissen – Bildung und Differenz

Es ist normative Aufgabe von Stadtplanenden, verschiedene Wissensfelder mit dem Ziel zu verknüpfen, räumliche Entwicklung nachhaltig und demokratisch zu steuern. Sie produzieren kontinuierlich raumbezogenes Wissen und wenden dies permanent an (mentale Raumproduktion). Von ihnen werden datenbasierte Vorstellungen, Projektionen und Visionen skizziert, die später in der Hoffnung in Stein gemeißelt und Stahl gegossen werden, dem dynamischen gesellschaftlichen Wandel Rückhalt – ein  robustes Rückgrat – zu bieten. Raum als produktiver Prozess „wird hier auf einer (…) Ebene betrachtet, als Resultat von akkumulierten wissenschaftlichen Kenntnissen, die den Arbeitsprozess durchdringen und damit materiell wirksam werden.“ (Schmid 2005, 207). Mehr lesen.

2012 Stadtkultur, öffentlicher Raum und Ressourcen – Ästhetik und Materialität 

Die Bündelung bereits existenter Expertise an der Technischen Universität Wien (TU Wien), etwa aus den Feldern Technik, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Ökologie und Ästhetik, stellt für die Disziplinen übergreifende Erforschung öffentlicher Räume und für stadtkulturelle Aspekte eine große Herausforderung dar, will man die materielle Produktion des Raumes fach- und arbeitsbereichsübergreifend systematisch vorantreiben (Interdisziplinarität). Stadtgestaltende, darunter Landschaftsarchitekten, Stadtplanerinnen, Städtebauer und Architektinnen beschäftigen sich primär mit Ressourcen wie etwa mit der Beschaffenheit von Materialien und mit dem ästhetischen Ausdruck öffentlicher Räume und baukultureller Aspekte. Mehr lesen.

 

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